Lokalprojekt in der Region Basel
Projektidee
Im Baslerstab vom 29.09.2005 haben wir folgende Geschichte gelesen:
Popcorn-Selmeli braucht Hilfe
Eine «Herbschtmäss» in Basel ohne das Popcorn Selmeli, ein Basler Original, auf dem Petersplatz ist für viele Besucher undenkbar. Selma Ratti ist zur Institution geworden. Die Beschwerden des Alters verhindern nun leider ihre letztmalige Teilnahme. Gefährdet ist auch ihr karitatives Lebenswerk: die Geldsammlung für sozial benachteiligte Menschen. Mit diesen Mitteln ermöglichte das Selmeli diesen einen fröhlichen und sorgenfreien Tag im Europapark inklusive der Sammelfahrten dorthin.
Eine seit Jahren funktionierende Aktion. Diese ist nun ernsthaft in Frage gestellt, weil Cello-Marcel Brenner, der Selma Ratti in den letzten Jahren immer stärker helfend zur Seite stand, das Programm allein nicht mehr bewältigen kann. In Kenntnis dieser Sachlage wurde Beat Wüthrich vom für die Herbstmesse zuständigen Sicherheitsdepartement aktiv. Dabei ergab sich eine Zusammenarbeit mit Brenner und dem Europapark.
Der bisherige Stand wird nun mit anderen Elementen gestaltet, aber in Selmelis Sinn weitergeführt.
Gleich gegenüber wird Markus Fürstenberger ein Sektor zur Verfügung gestellt, von dem aus der Stadthistoriker Führungen um den Petersplatz veranstaltet und dabei den Kindern Episoden aus seinem Buch «S wie Selmeli » erzählt. Auch der Europapark will Aktionen wie Kinder-Maquillagen veranstalten.
Für Popcorn-Selmeli ist indes eine andere Sache noch viel wichtiger: Wer ist bereit, sein Lebenswerk die Sammelaktion verbunden mit der Organisation der Reisen weiterzuführen?
Willi Erzberger
Über 500 Fahrten mit 26500 Leuten nach Rust
Roland Mack, Sie sind geschäftsführender Gesellschafter des Europaparks.
Was verbindet Sie mit dem Popcorn-Selmeli ?
Seit vielen Jahren eine enge und freundschaftliche Beziehung. Eines Tages stand sie bei uns an der Kasse mit Spendengeldern für eine Fahrt mit sozial benachteiligten Menschen in unseren Park und verlangte nach dem Chef. Mich beeindruckte ihr soziales Engagement und ihre herzliche und unkonventionelle Art.
Was veranlasste Sie dazu, im Schweizer Themenbereich eine Gasse nach ihr zu benennen und ein Selmeli -Museum einzurichten?
Wir haben Selmeli anlässlich des 80.Geburtstages zur ersten Ehrenbürgerin des Europaparks ernannt, um so ihren Einsatz und ihr Engagement zu würdigen. Auch haben wir mit dem Museum eine gute Möglichkeit geboten, auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Bis zum Jahr 2004 hat Selmeli allein 545 Fahrten mit 26 500 Teilnehmern zu uns organisiert.
Bieten Sie die Möglichkeit, die Aktion fortzusetzen?
Gerne möchten wir die von ihr ins Leben gerufene Aktion gemeinsam mit Basler
Persönlichkeiten weiterführen. Dies ist für mich eine Herzensangelegenheit.
Der ZGW Schweiz möchte versuchen, jemanden zu finden, welcher dieses Werk weiterführt.
Ihr Beitrag
Einerseits suchen wir einen Projektleiter, welcher sich für die Reisen engagiert, andererseits geht es zusätzlich um die Bereitstellung der notwendigen Mittel zur Weiterführung der Fahrten für sozial benachteiligte Menschen. Ihr Beitrag könnte dazu beitragen, dass die Aktion weiter geht.
Sollten Sie sich persönlich für das Projekt engagieren wollen, so kontaktieren Sie uns bitte.
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